50 Jahre Papst-Johannes-XXIII.-Schule
La scuola Papa Giovanni XXIII. festeggia i suoi 50 anni

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„Ein Schiff wird kommen“

von Gianluca Zaghini Herr Zaghini hat mit seiner Theatergruppe beim Theaterfestival in Köln einen sehr erfolgreichen Auftritt mit Szenen aus seinem Stück „"Ein Schiff wird kommen“ präsentiert und auch eine Auszeichnung erhalten.

Rezension

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=jGpu4_kjT3k

 

 

Hier das Feedback einer Zuschauerin, die das ganze Stück in der Schule und beim Theaterfestival in Köln gesehen hat:

 

"Erstaunlich, wie die Geschichte auch als Kurzversion "unter die Haut" geht! Wie souverän Dein Team spielt. Das Publikum habt Ihr in den Bann gezogen, nach der Dracula-Aufführung hätte ich nicht gedacht, dass sich das Publikum für den ernsten Anspruch so gefügig zeigt. Was für Potentiale... Lasst Euch feiern!”

 

Und die Rezension eines Besuchers der Schulaufführung:

 

In der voll besetzten Aula der Papst-Johannes-Schule in Stommeln gelangte nach 10 monatiger Probenzeit das Theaterstück „"Ein Schiff wird kommen“ zur Aufführung. 20 Schüler aus 9 Nationen boten dem Publikum ein beeindruckendes Erlebnis: eine berührende, intensive Geschichte um Flucht, Hilfsbereitschaft, Suche nach Nähe und Integration auf der einen Seite innerhalb einer gegenläufigen Alltagswelt, in der nur Konsum, Unterhaltung und gesellschaftliche Stellung zählen, eine Welt, in der Vorurteile entscheiden und jeder sich selbst der Nächste ist.

 

Der Leiter der Theater-AG, Gianluca Zaghini, ist gleichzeitig Autor des Stücks. Er hat eine Handlung inszeniert, die in ständig neuen Variationen Personen und verschiedene durchaus komplexe und widersprüchliche Lebensentwürfe aufeinander bezieht: da ist die hilfsbereite Pflegemutter, die einen afghanischen Flüchtlingsjungen aufnimmt, ihn voller Empathie begleitet, durchaus aber auch mit Blick auf seine Entscheidungen und Freundschaften an die Grenzen ihrer Toleranz kommt - sie wird am Ende die sein, die auf Hilfe ihres Pflegesohnes angewiesen ist, der sie nach ihrer schweren Erkrankung liebevoll bis zum Tod begleitet – während ihr leiblicher Sohn mit sich und seinem Altern als dem ultimativen Problem seines Lebens beschäftigt ist und noch nicht einmal Alter und Namen seiner Töchter kennt .

 

Das Spiel auf der Bühne wird verflochten mit Spiel vor der Bühne, dokumentarische Filmausschnitte verbinden Fluchtszenen aus Nachkriegsdeutschland mit Krieg und Flucht aus den aktuellen Krisengebieten, auf der Leinwand verschmelzen fiktives Geschehen und Personal der Bühne mit realen Szenen aus den Ländern, in denen Krieg herrscht.

Variationen bekannter musikalischer Werke zwischen Klassik und Modern, E- und U-Sektor ergänzen das Spiel um Verfremdung, Verflechtung, Veränderung.

 

Die Schüler rissen mit ihrem feinfühligen und überzeugendem Spiel das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin, langanhaltender Applaus belohnte die langwierige Arbeit, die in der hoffentlich erfolgreichen Präsentation beim Kölner Theaterfestival ihren Höhepunkt finden wird.

 

 

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