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Tage religiöser Erziehung 2.-6. März:Bericht über die Tage religiöser Erziehung für die Stufe 9

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Datum:
27. März 2026
Von:
Kai Wiegmann

Vom 2. bis zum 6. März 2026 nahm die Jahrgangsstufe 9 der Erzb. Papst-Johannes XXIII-Gesamtschule an den Tagen religiöser Orientierung (TrO) teil. Diese besonderen Tage boten den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, außerhalb des regulären Unterrichts über persönliche Fragen, ihre Zukunft sowie über Glauben und Werte nachzudenken.

Die Tage religiöser Orientierung sind ein schulpastorales Angebot des Erzbistums Köln und sind seit einigen Jahren fest in unser kath. Schulkonzept integriert. Ziel ist es, Jugendlichen Raum zu geben, über ihr eigenes Leben, ihre Erfahrungen und ihre Zukunftsperspektiven ins Gespräch zu kommen. Dabei stehen persönliche Entwicklung, Gemeinschaft und die Auseinandersetzung mit religiösen und ethischen Fragen im Mittelpunkt.

Ein Teil der Schülerinnen und Schüler verbrachte mehrere Tage an der Steinbachtalsperre in der Nähe von Euskirchen, wo sie gemeinsam mit Referentinnen und Referenten an thematischen Einheiten arbeiteten. In dieser Umgebung außerhalb des Schulalltags konnten sie sich intensiv mit Fragen der Lebensgestaltung, mit eigenen Werten sowie mit Themen wie Freundschaft, Verantwortung und Zukunft beschäftigen.

Parallel dazu arbeiteten andere Gruppen der Jahrgangsstufe an verschiedenen Stationen auf dem Schulgelände und in der näheren Umgebung. Dazu gehörten die Schulkapelle, der Meditationsraum sowie die Kirche Alt St. Martinus. An diesen Orten beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Impulsen und Aufgaben zum Thema „Leben, Tod und Auferstehung“. Die Stationen boten Raum für Gespräche, kreative Methoden, stille Reflexion sowie spirituelle Elemente wie kurze Gebete oder Meditationen.

Durch diese unterschiedlichen Lernorte konnten die Jugendlichen sowohl Zeiten der Gemeinschaft als auch persönliche Momente der Ruhe und Besinnung erleben. Besonders die Arbeit an den Stationen ermöglichte es den Schülerinnen und Schülern, sich aktiv einzubringen und eigene Gedanken zu Themen wie Identität, Zusammenleben, Hoffnung und Glauben zu entwickeln.

Begleitet wurden die Tage von Lehrkräften der Erzb. Papst-Johannes XXIII -Gesamtschule sowie von qualifizierten Referentinnen und Referenten. Sie gestalteten die Programme, moderierten Gespräche und standen den Schülerinnen und Schülern jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung.

 

Die Tage religiöser Orientierung waren für die Jahrgangsstufe 9 eine bereichernde Erfahrung. „Es war eine spannende und interessante Woche. Schade, dass wir nicht nohc länger an der Steinbachtalsperre bleiben konnten“, erzählte eine 9. Klässlerin. Neben neuen Impulsen für persönliche und religiöse Fragen wurde auch das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Jahrgangsstufe gestärkt. Die verschiedenen Orte und Arbeitsformen machten die Tage abwechslungsreich und ermöglichten den Jugendlichen, den Schulalltag aus einer anderen Perspektive zu erleben.

Ein besonderer Dank gilt Frau Dorth, Herrn Malzbender und der Religionsfachschaft, die diese intensive, aber zugleich sehr bereichernde Woche mit großem Engagement vorbereitet und organisiert haben. Durch ihren Einsatz konnten die Tage religiöser Orientierung zu einer wertvollen Erfahrung für die gesamte Jahrgangsstufe werden.