Q2 präsentiert „Samen von Lampedusa“:Jubiläum „50 Jahre Weltkirche & Dialog“
Am 3. und 4. Oktober 2026 feierte das Erzbistum Köln das 50-jährige Bestehen der Diözesanstelle Weltkirche & Dialog. Auch unsere Schule war bei diesem besonderen Jubiläum aktiv vertreten. Gemeinsam mit Frau Miceli präsentierten die Q2-Schülerinnen und -Schüler Joana Scoletta, Felix Zuckschwerdt und Gaetano Aronica das Projekt „Samen von Lampedusa“.
Das Projekt beschäftigt sich mit den Themen Flucht und Migration, Menschenrechte, Integration, Erinnerungskultur und europäische Verantwortung. Im Mittelpunkt steht die Idee, die Erfahrungen und Impulse aus Lampedusa weiterzutragen und junge Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen. Dabei geht es nicht nur um Zahlen und politische Debatten, sondern vor allem um die Menschen und ihre persönlichen Geschichten.
Beim Jubiläum stellten die Schülerinnen und Schüler das Projekt an einem eigenen Informationsstand vor, berichteten von ihren Erfahrungen und kamen mit zahlreichen Gästen ins Gespräch. Im Anschluss nahmen Joana Scoletta, Felix Zuckschwerdt und Gaetano Aronica an einer Podiumsdiskussion teil. Dort wurden sie zu ihren Erlebnissen und Eindrücken aus dem Lampedusa-Projekt interviewt und konnten ihre eigenen Perspektiven auf Flucht, Menschenwürde und gesellschaftliche Verantwortung einbringen.
Ein weiterer besonderer Moment war die Begegnung mit dem Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki, bei der die Jugendlichen ebenfalls Gelegenheit hatten, das Projekt und seine Ziele vorzustellen.
Ein besonderer Dank gilt Frau Miceli, die das Projekt als Hauptverantwortliche mit großem Engagement vorbereitet, koordiniert und begleitet. Ebenso danken wir den drei Schülerinnen und Schülern für ihren engagierten Einsatz.
Auch Schulleiter Carsten Mayer und Kai Wiegmann unterstützen das Projekt bereits seit längerer Zeit. Schon im Frühjahr begleiteten sie die Präsentation von „Samen von Lampedusa“ auf der Bildungsmesse didacta. Auch beim Jubiläum standen sie den Schülerinnen und Schülern unterstützend zur Seite.
Die Teilnahme am Jubiläum zeigte erneut, wie wichtig Begegnung, Dialog und gegenseitiges Zuhören sind. Für unsere Schülerinnen und Schüler war es eine besondere Gelegenheit, ihr Engagement einem größeren Publikum vorzustellen und ihre Erfahrungen aktiv in den gesellschaftlichen Austausch einzubringen.